Dornbirner

Fotoserie Dornbirner - "MAESER, OEZCELIK & DIEM"

Die Aufgabenstellung zu 100 Jahre Dornbirn bestand darin, dass ich Menschen aufsuchte, welche zu diesem Zeitpunkt in Dornbirn lebten und arbeiteten, jedoch nicht in Dornbirn geboren wurden. Menschen aus 40 Nationen erklärten sich bereit ihre Erfahrungen und Eindrücke über Dornbirn in Worte zu fassen. (Details zur Ausstellung im Medien & News Bereich)

  • Aegypten

    Arzt, in Dornbirn seit 1973

    Als ich im November 1957 angekommen bin, habe ich Kälte und bittere Armut vorgefunden. Erwartet habe ich mir freundliche Leute und ein modernes Weltbild. Das jetzige Dornbirn hat sich nach meinem Geschmack entwickelt.

  • Afrika / Senegal

    Angestellter/Musiker, in Dornbirn seit 1994

    In Afrika wird hauptsächlich mit und über Musik kommuniziert. Das vermisse ich hier.

  • Afrika / Tansania

    Zimmermädchen, in Dornbirn seit 2000

    Die Ankunft war für mich wie eine Neugeburt. Sprache, Leute, Essen, Wetter, alles war neu und zum ersten Mal sah ich Schnee.

  • Amerika

    Proof Reader, in Dornbirn seit 1985

    Dornbirn ist eine kleine Stadt mit viel Grün. In den USA kann man mehr sich selbst sein, weil es nicht so viele gesellschaftliche Regeln gibt.

  • Australien 1

    Feinmechaniker, in Dornbirn seit 1994

    Dornbirn ist klein genug, um alle zu kennen und groß genug, um Anonymität zu genießen. Zudem habe ich hier das Drachenfliegen kennen und lieben gelernt.

  • Australien 2

    Köchin/Kellnerin, in Dornbirn seit 1992

    Ich hatte viel Rennerei für die Arbeits- und Aufenthalts-bewilligung sowie die Umschreibung des Führerscheins. Von Australien bin ich an durchgehende Amtsöffnungszeiten von 8:00 bis 18:00 Uhr und an einen unbürokratischen Ablauf gewöhnt.

  • Brasilien

    Verkäuferin/Hausfrau, in Dornbirn seit 1989/1999

    Für das, was hier los ist, sind die Leute sehr hektisch im Vergleich zu Sao Paolo. Uns fällt auch auf, dass die Frauen hier selten alleine ausgehen und das Äußere so wichtig nehmen.

  • Bulgarien

    Jurist/Tennislehrer, in Dornbirn seit 1991

    Dornbirn ist optimal für Sport und verfügt über eine sehr sympatische Stadtmitte.

  • China

    Kellner, in Dornbirn seit 1994

    Dornbirn hat alles, was man zum Leben braucht und es ist hier einfach, Geld zu verdienen.

  • Deutschland

    Produktmanager, in Dornbirn seit 1989

    Anfangs geschockt, habe ich mich mittlerweile an den Dornbirner Gruß "Heile" gewöhnt.

  • Dominikanische Republik

    Textilarbeiterin, in Dornbirn seit 1999

    In Dornbirn wurde ich erstmals mit Wurstnudeln, vielen Käsesorten und hohen Müllgebühren konfrontiert.

  • Dornbirn

    next generation, in Dornbirn seit 1999/2001

  • England

    Leitender Sozialarbeiter, in Dornbirn seit 1995

    In Dornbirn ist die Mentalität offener als sonst wo in Vorarlberg.

  • Finnland

    Studenten, in Dornbirn seit 2001

    Leute ansprechen empfinden wir als einfach. Augenkontakte sind in Finnland nicht so üblich wie hier.

  • Frankreich

    Lehrerin, in Dornbirn seit 1975

    Der Bauernmarkt mit seinem kulinarischen Angebot, den vielen Blumen und den Straßencafes verleihen Dornbirn ein südliches Flair.

  • Griechenland

    Architekt, in Dornbirn seit 1996

    Mir ist die Pünktlichkeit aufgefallen, die gute Infrastruktur und das Lesen der VN, die für viele die Bibel Vorarlbergs ist.

  • Holland

    Physiotherapeut, in Dornbirn seit 1998

    Bei sehr windigem Wetter fühle ich mich hier wohl, weil ich dadurch an die rauhe, stürmische Nordsee erinnert werde.

  • Indien

    Gastwirt, in Dornbirn seit 1988

    Österreich als Bildungsland war für mich der Antrieb, nach Dornbirn zu kommen.

  • Iran

    Angestellte, in Dornbirn seit 1988

    Nach fünf erlebten Kriegsjahren kann man sich vorstellen, was mir die politische Sicherheit und der hohe Lebensstandard hier bedeuten. Die Anpassung an die hiesige Kultur war nicht schwer, da ich im Iran vor der Revolution einen vergleichbaren Lebensstandard gewohnt war.

  • Irland

    Verkaufskoordinatorin/Microchipentwickler, in Dornbirn seit 2000

    Dornbirn ist für uns eine sehr saubere Stadt mit einem hohen Lebensstandard.

  • Italien

    Hausfrau/Koch, in Dornbirn seit 1999

    Uns ist aufgefallen, dass hier Autoreparaturen sehr teuer sind und Italienischübersetzungen großteils fehlen wie z. B. bei der Führerscheinprüfung.

  • Lithauen

    Studenten, in Dornbirn seit 2001

    Anders ist hier, dass so viele mit dem Fahrrad fahren, was in Litauen zu gefährlich wäre und dass die Kirchenglocken so oft läuten.

  • Marokko

    Exportkauffrau, in Dornbirn seit 1999

    Mit Österreich habe ich Dirndl, Folklore und Kühe verbunden.

  • Mexiko

    Buchhalterin, in Dornbirn seit 2001

    Mir gefällt, dass sich die Leute hier ständig grüßen. Schwierig ist es, den Kontakt zu bestehenden Gruppen herzustellen.

  • Peru

    Linguistikerin, in Dornbirn seit 1999

    Mir gefallen besonders die gepflegten Gärten und die schöne Architektur.

  • Polen

    Studenten, in Dornbirn seit 2001

    Die Mülltrennung ist großartig und man kann das Wasser aus der Leitung trinken, ohne davon krank zu werden.

  • Russland

    Sporttrainer, in Dornbirn seit 1997

    Bevor wir hierher kamen war uns der Föhn fremd. Dornbirn war für uns Großstädter wie im Trickfilm - klein, Blumen, Wiesen etc.

  • Schottland 1

    Künstler, in Dornbirn seit 1995

    Dornbirn ist für mich als Künstler ein strategisch interessanter Platz. Mich erinnert das Bergpanorama Dornbirns an einen Teil der Skyline New Yorks.

  • Schottland 2

    Elektronik Ingenieure, in Dornbirn seit 2000

    Wir genießen die frische Luft und die Berge, haben jedoch das "shopping on sunday" zurückgelassen.

  • Schweden

    Studenten, in Dornbirn seit 2001

    Wir haben uns an die frühen Ladenschlusszeiten noch nicht gewöhnt (in Schweden 22:00 Uhr) und stehen deswegen am Wochenende öfters vor einem leeren Kühlschrank.

  • Schweiz

    Pensionisten/Angestellte, in Dornbirn seit 1997

    Anfangs war für uns die Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel eine große Umstellung, da wir von Zürich kürzere Intervalle der Busse und Trams gewohnt waren.

  • Slowakei

    Reiseleiterin, in Dornbirn seit 1995

    Es war immer schon mein Wunsch, in ein deutschsprachiges Land zu reisen. Ich mag hier das Kleine und dass alles so schnell zu Fuß erreichbar ist.

  • Südafrika

    Kindergärtnerin, in Dornbirn seit 1986

    In Südafrika genügen weniger Worte, um verstanden zu werden.

  • Südkorea

    Elekronik Ingeneurin, in Dornbirn seit 1994

    Fasziniert haben mich das klare Wasser und der Umweltschutz der Stadt. In Seoul haben die Geschäfte 24 Stunden offen. Was man haben will, bekommt man. Hier muss man warten, selbst wenn man Geld hat.

  • Südtirol

    Pensionistin, in Dornbirn seit 1942

    Unsere Familie hat anfangs den Dornbirner Dialekt nicht verstanden. Meine Mutter bat uns oft zu übersetzen.

  • Taiwan Indien

    Gastwirte, in Dornbirn seit 1989

    Abenteuerlust und die Suche nach einem friedlichen Zuhause mit guter Schulbildung für die Kinder ließen uns nach Dornbirn kommen.

  • Thailand

    Kellnerin, in Dornbirn seit 1998

    Ich vermisse das Essen an jeder Ecke rund um die Uhr und den Arztbesuch ohne Voranmeldung.

  • Türkei

    Textilarbeiter, in Dornbirn seit 1974

    Anstatt Haus, viel Geld und Auto bekam ich anfangs ATS 23.00 Stundenlohn bei einer 6-Tage-Woche und eine Firmenunterkunft mit Plastikbadewanne.

  • Venezuela

    Verkäuferin, in Dornbirn seit 1999

    Ich habe das Meer gegen die Berge und ein sauberes Dornbirn eingetauscht.